Die Kanzlei für Sozialrecht in Potsdam

Rund um die Familie - so könnte unser Tätigkeitsgebiet am Besten beschrieben werden. Als Rechtsanwalt in Potsdam haben wir, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Sozialrecht Axel Kapust und Rechtsanwalt Arnold Knaust, uns ganz auf die täglichen Probleme der Familie konzentriert.


Arnold Knaust Axel Kapust
Arnold Knaust Axel Kapust

 

 

Als Ansprechpartner stehen zudem zwei Mitarbeiterinnen während der Bürozeiten von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr montags bis donnerstags, freitags bis 15:00 Uhr, für einfache Fragen und zur Terminvereinbarung zur Verfügung.




Schwerpunkte unserer täglichen Rechtsberatung als Anwalt in Potsdam sind das

 Sozialrecht

im Vordergrund, hier vor allem mit den Fragen um
- Hartz IV, den Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II,  wobei zunehmend Leistungsansprüche von Selbständigen in der täglichen Praxis zu bearbeiten sind,

sowie

 

- die Gewährung von Renten, seien es Renten wegen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit oder Erwerbsminderung, seien es Renten aus der Berufsunfähigkeit bspw. nach einem Arbeitsunfall,

- die Fragen der Leistungsgewährung nach einem Arbeitsunfall gegenüber der Berufsgenossenschaft,

- die Grundsicherung im Alter (Sozialhilfe),

- den Elternunterhalt,

- die Krankenversicherung,

- bei Schwerbehinderung (etwa GdB, Nachteilsausgleich bzw. Merkzeichen G, aG, Rf).

 

Als weiterer Tätigkeitsbereich steht das 

 

Familienrecht
insbesondere hier die Ehescheidung ,
- Fragen des Kindesunterhalts, des Ehegattenunterhalts,
- Fragen zum Sorgerecht, zum Aufenthaltsbestimmungsrecht sowie
- das Umgangsrecht.

 

Daneben bieten wir als Anwalt in Potsdam kompetente Beratung und Bearbeitung Ihrer Probleme bei

- Verkehrsunfällen und

- Arbeitsrecht an.

Mit unserem Team stehen wir Ihnen als Anwalt in Potsdam gerne zur Verfügung.

Zu unserem Mandantenstamm zählen vor allem Familien aus Potsdam sowie Familien aus den umliegenden Städten Teltow, Stahnsdorf und Werder, aber auch aus Nauen, Rathenow und dem Landkreis Ostprignitz Ruppin sowie dem Landkreis Teltow-Fläming, die gerne das Potsdamer Büro für persönliche Gespräche nutzen.

 

 

Parkplatz

Die Kanzlei liegt direkt an der B2 in unmittelbarer Nähe des Justizzentrums Potsdam, direkt gegenüber vom nichtöffentlichen Parkplatz des Justizzentrums. Dort stehen Ihnen zwei Behindertenparkplätze zur Verfügung. Weitere Parkplätze stehen in der unmittelbaren Umgebung, sowohl in der Gregor-Mendel-Straße als auch im Karstadt-Parkhaus bereit. Vom Karstadt-Parkhaus aus können Sie direkt über das Gelände der Stadtverwaltung Potsdam unsere Kanzlei erreichen.

Der aktuelle Fall

An dieser Stelle werden wir zukünfig in loser Folge aus der täglichen Praxis ein rechtliches Problem skizzieren, da nach wie vor vielfach rechtswidrige Bescheide erlassen werden, obgleich Rechtsfragen vielfach höchstrichterlich geklärt wurden.

 

 

Erstattungsbescheide sind häufig unerkannt rechtswidrig.

 

Erstattungsbescheide wegen der Anrechnung von Einkommen auf Sozialleistungen sind für die Betroffenen oftmals kaum verständlich und nur schwer nachzuvollziehen.

 

Der von der höchstrichterlichen Rechtsprechung in einem aktuellen Urteil im Rentenrecht (B 5 R 16/12 R) entschiedene Fall, verdeutlicht, dass auch Rentenversicherungsträger die Anforderungen an die Bestimmtheit von Bescheiden nicht in jedem Fall erfüllen.

 

In dem vom Bundessozialgericht entschiedenen Fall, ging es um die Anrechnung einer Witwenrente auf eine bestehende Verletztenrente der Unfallversicherung.

 

Trotz Kenntnis des Bezuges der Verletztenrente der Versicherten, zahlte die Rentenversicherung der Versicherten ungekürzt Witwenrente. Mehr als ein Jahr später fiel der Rentenversicherung ihr Fehler auf. Sie erließ einen Erstattungsbescheid, den sie in der nachfolgenden gerichtlichen Auseinandersetzung mehrmals hinsichtlich des Erstattungszeitraums modifizierte.

 

Jedoch ließ sich weder dem Bescheid noch dem Widerspruchsbescheid der Rentenversicherung entnehmen, in welcher Höhe der monatliche Zahlungsanspruch auf Witwenrente überhaupt zurückgenommen werden sollte. Nirgendwo war ein monatlicher Rentenzahlungsbetrag aufgeführt. Dieser Betrag befand sich erst in der Anlage des Bescheides in einem beträchtlichen Zahlenwerk und war nicht hervorgehoben. Ein verständiger Beteiligter müsse nicht damit rechnen, dass der für ihn maßgebliche Zahlungsanspruch an derart versteckter Stelle geregelt wird.

 

Die Richter des Bundessozialgerichts waren der Auffassung, dass der Bescheid daher falsch sei. Die Versicherte ersparte sich im vorliegenden Fall eine Erstattung an die Rentenversicherung von mehreren Tausend Euro.

 

Erstattungsbescheide eines Sozialversicherungsträgers bedürfen daher in jedem Fall einer  gründlichen anwaltlichen Prüfung.